Gemeinschaftspraxis Dr. med. Ulrich Finke und Dr. med. Christina Scholz Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin
© 2015 Dr. Christina Scholz
Praxisbesuch Praxisbesuch
Rezepte Die Verordnung von Medikamenten muss in erster Linie sinnvoll, in zweiter aber auch maßvoll sein. Dies zu prüfen, wird uns leider in heutiger Zeit aufgezwungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir nicht allen Wunschverordnungen zustimmen können. Insbesondere dürfen wir keine Medikamente zur Bevorratung der Haus- oder Reiseapotheke auf Kosten der Krankenkassen durchführen. Bei Verordnungen für Geschwister ist es für uns wichtig, dass für alle behandelten Patienten auch die Chipkarte eingelesen wird, denn für jeden Patienten steht uns pro Quartal ein bestimmter Betrag zur Verordnung von Medikamenten zur Verfügung. Darüber hinaus ist seit 2015 vorgeschrieben, vor Erstellung eines Rezeptes die (gültige!) elektronische Gesundheitskarte (eGK, "Chipkarte") des Kindes einzulesen, was die Krankenkasse (und vorher der Apotheker) anhand der aufgedruckten Versicherungsnummer kontrolliert.
Heilmittelrezepte Für jede (neue) Verordnung von Sprach-, Ergo- und Physiotherapie ("Krankengymnastik") muss entsprechend den Regeln im Heilmittelkatalog Ihr Kind in der Praxis vorgestellt werden und die Verordnung einer Prüfung unterzogen werden. Es ist allerdings auch aus Sicht des Kindes genau zu prüfen, ob eine Therapie aktuell notwendig ist, ob der Entwicklungsstand wirklich problematisch ist, oder ob bei leichteren Abweichungen ("Talentmangel") nicht auch (noch) Alternativen offen stehen. Manchmal unterschätzen Eltern auch ihre eigenen Möglichkeiten, so dass wir sie erst einmal motivieren möchten zu Sport, aktivem(!) Vorlesen oder Familienergo®. Bei langfristigen Behandlungen (über mehrere Jahre) sind Therapiepausen obligat, um dem Kind die Übernahme in den Alltag zu ermöglichen. Auch ein Therapeutenwechsel ist wie bei Trainern mit einer verbesserten Erfolgsquote verbunden. Die Anzahl von Verordnungen zur Krankengymnastik, Ergo- und v.a. Sprachtherapie hat in den letzten Jahren auch in unserer Praxis kontinuierlich zugenommen, was leider zu Kostenbegrenzung unter Androhung von Regresszahlungen der Krankenkassen geführt hat. Bislang konnten wir jedoch in aller Regel auch z. T. langfristige Behandlungen mit Verordnungen unterfüttern, sind uns aber nicht sicher, ob das so bleibt.
Gemeinschaftspraxis  Dr. med. Ulrich Finke und Dr. med. Christina Scholz Ärzte für Kinder- und Jugendmedizin
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Rezepte Die Verordnung von Medikamenten muss in erster Linie sinnvoll, in zweiter aber auch maßvoll sein. Dies zu prüfen, wird uns leider in heutiger Zeit aufgezwungen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir nicht allen Wunschverordnungen zustimmen können. Insbesondere dürfen wir keine Medikamente zur Bevorratung der Haus- oder Reiseapotheke auf Kosten der Krankenkassen durchführen. Bei Verordnungen für Geschwister ist es für uns wichtig, dass für alle behandelten Patienten auch die Chipkarte eingelesen wird, denn für jeden Patienten steht uns pro Quartal ein bestimmter Betrag zur Verordnung von Medikamenten zur Verfügung. Darüber hinaus ist seit 2015 vorgeschrieben, vor Erstellung eines Rezeptes die (gültige!) elektronische Gesundheitskarte (eGK, "Chipkarte") des Kindes einzulesen, was die Krankenkasse (und vorher der Apotheker) anhand der aufgedruckten Versicherungsnummer kontrolliert.
Heilmittelrezepte Für jede (neue) Verordnung von Sprach-, Ergo- und Physiotherapie ("Krankengymnastik") muss entsprechend den Regeln im Heilmittelkatalog Ihr Kind in der Praxis vorgestellt werden und die Verordnung einer Prüfung unterzogen werden. Es ist allerdings auch aus Sicht des Kindes genau zu prüfen, ob eine Therapie aktuell notwendig ist, ob der Entwicklungsstand wirklich problematisch ist, oder ob bei leichteren Abweichungen ("Talentmangel") nicht auch (noch) Alternativen offen stehen. Manchmal unterschätzen Eltern auch ihre eigenen Möglichkeiten, so dass wir sie erst einmal motivieren möchten zu Sport, aktivem(!) Vorlesen oder Familienergo®. Bei langfristigen Behandlungen (über mehrere Jahre) sind Therapiepausen obligat, um dem Kind die Übernahme in den Alltag zu ermöglichen. Auch ein Therapeutenwechsel ist wie bei Trainern mit einer verbesserten Erfolgsquote verbunden. Die Anzahl von Verordnungen zur Krankengymnastik, Ergo- und v.a. Sprachtherapie hat in den letzten Jahren auch in unserer Praxis kontinuierlich zugenommen, was leider zu Kostenbegrenzung unter Androhung von Regresszahlungen der Krankenkassen geführt hat. Bislang konnten wir jedoch in aller Regel auch z. T. langfristige Behandlungen mit Verordnungen unterfüttern, sind uns aber nicht sicher, ob das so bleibt.
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